Blog zu Pferderecht & Tierhalterrecht | Kanzlei Lobert

Reitbeteiligung: Wer haftet bei Schäden?

Eine Reitbeteiligung ist für viele Pferdehalter und Reiter eine praktische Lösung. Der Pferdehalter erhält Unterstützung bei der Versorgung und Bewegung des Pferdes, während die Reitbeteiligung regelmäßig Zeit mit dem Pferd verbringen und reiten darf.

So unkompliziert eine Reitbeteiligung im Alltag oft beginnt, so schwierig kann es werden, wenn ein Unfall passiert oder ein Schaden entsteht. Was gilt, wenn die Reitbeteiligung vom Pferd stürzt? Wer haftet, wenn das Pferd ein anderes Pferd verletzt? Und wer zahlt, wenn Sattel, Trense oder sonstige Ausrüstung beschädigt werden?

Pferd auf der Koppel verletzt – wer haftet für Tierarztkosten?

Wenn Pferde gemeinsam auf der Koppel stehen, gehört Bewegung, Rangordnung und gelegentliches Ausschlagen zum natürlichen Verhalten. Kommt es dabei jedoch zu einer schweren Verletzung, stellt sich schnell die Frage: Wer muss die Tierarztkosten bezahlen?

Gerade bei Koppelunfällen, Weideverletzungen oder der Zusammenführung neuer Pferde geht es häufig um erhebliche Kosten. Klinikaufenthalte, Operationen, Nachbehandlungen und Nutzungsausfall können schnell mehrere tausend Euro betragen. Für Pferdehalter, Stallbetreiber und Versicherungen ist deshalb entscheidend, ob eine Haftung besteht — und ob sich der Halter des verletzten Pferdes eine eigene Tiergefahr anrechnen lassen muss.

Wer haftet beim Reitunfall? - Tierhalterhaftung beim Pferd

Die Tierhalterhaftung beim Pferd ist für Pferdehalter, Reitbeteiligungen und Reitställe im Raum Würzburg ein Dauerbrenner. Wer haftet bei Reitunfall, Pferdetritt oder Weideunfall – Eigentümer, Reitbeteiligung oder Bereiter? Das OLG Hamm, Urteil vom 18.03.2025 – 7 U 76/23, konkretisiert die Tierhaltereigenschaft beim Pferd und damit die Pferdehaftung in Konstellationen, in denen ein Pferd einem Dritten zur Nutzung überlassen wird.

Streit um den Hund nach der Trennung?

Wenn Paare sich trennen, geht es häufig nicht nur um Wohnung, Geld oder gemeinsame Gegenstände. Auch Haustiere können zum Mittelpunkt eines emotionalen Konflikts werden. Besonders schwierig wird es, wenn ein Hund während der Beziehung gemeinsam angeschafft und über Jahre von beiden Partnern betreut wurde.

Nach der Trennung stellt sich dann oft die Frage: Wer darf den Hund behalten?

Wenn Nachbarn die eigene Katze füttern:
Was Tierhalter wissen sollten

Freigängerkatzen bewegen sich naturgemäß nicht nur auf dem eigenen Grundstück. Sie streifen durch die Nachbarschaft, suchen warme Plätze, erkunden fremde Gärten und bauen mitunter auch Kontakt zu anderen Menschen auf. Was zunächst harmlos wirkt, kann jedoch schnell zu einem ernsthaften Konflikt werden: insbesondere dann, wenn Nachbarn die Katze regelmäßig füttern, ins Haus lassen oder ihr dauerhaft einen Schlafplatz anbieten.

Für Katzenhalter kann eine solche Situation emotional sehr belastend sein. 

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